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Katalog der 100+... Mobbinghandlungen

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Angriffe gegen die Arbeitsleistung und das Leistungsvermögen

  • Sabotage: Beschädigung, Diebstahl, Manipulation von Arbeitsmitteln

  • „Unterschlagung“ von Arbeitsergebnissen (z. B. Unterlagen, Dateien sind „weg“)

  • Manipulation von Arbeitsergebnissen (z. B. gezielt Fehler einfügen)

  • Erzeugen von Störungen (z. B. unsinnige Telefonate, Unterbrechungen)

  • Vorenthalten und/oder Fälschen von arbeitsrelevanten Informationen

  • Gezielte Unterdrückung von Informationen über Besprechungen, (End-) Terminen

  • Anordnung von sinnlosen Tätigkeiten (z. B. ausgemusterte Ordner sortieren)

  • Anordnung, keine Tätigkeit während der Arbeitszeit auszuüben

  • Anordnung von systematisch überfordernden Tätigkeiten

  • Zuweisung von Arbeiten, die der Betroffene nicht mag oder die ihm nicht „liegen“

  • Zuweisung von objektiv zu viel Arbeit („Zuschütten“)

  • Willkürlich auf liegengebliebener Arbeit (z. B. wegen Urlaub, Betriebsratstätigkeit) sitzen lassen

  • Ungünstige Lage des Arbeitsplatzes (z. B. laut, Störungen, ungeschützt, exponiert)

  • Anordnung von systematisch unterfordernden Tätigkeiten

  • Anordnungen so gestalten, dass unvermeidlich Fehler gemacht werden

  • Manipulierte Arbeitszuweisung (z. B. nur unbeliebteste, schlechteste, schmutzigste)

  • Kappen üblicher Informationskanäle (z. B. kein Telefon, kein Fax, keine E-Mail)

  • Blockade von gemeinsamer Tätigkeit („Mit dem nicht!“)

  • Verweigerung von Hilfe, Unterstützung, Rat (obwohl es möglich wäre)

  • Überraschendes Zurückziehen von verbindlich zugesagter Unterstützung

  • Geistiger Diebstahl, Aneignung von Arbeitsergebnissen

  • Beschneidung der Zuständigkeit (z. B. fachlich unberechtigt, willkürlich)

  • Dienst nach Vorschrift (z. B. gezieltes Nicht-Mitdenken, gezielte Unflexibilität)

  • Dienst nach Vorschrift (z. B. gezieltes Nicht-Mitdenken, gezielte Unflexibilität)

  • Anweisungen werden (offen oder verdeckt) nicht ausgeführt oder sabotiert

  • Anweisungen werden wortwörtlich ausgeführt (offensichtliche Fehler einbezogen)

  • Willkürlich erzeugter Zeitdruck

  • Überraschungsangriffe (z. B. plötzliche Änderungen der Arbeitsaufträge, Termine)

  • Ständige Entmutigung

Angriffe gegen den Bestand des Beschäftigungsverhältnisses

  • Behaupten von Fehlverhalten (z. B. Urlaubszettel „verschwindet“)

  • Fehler und negative Vorfälle werden Betroffenem in die Schuhe geschoben

  • Willkürliche Abmahnungen (d. h. die Gründe werden an den Haaren herbeigezogen)

  • Willkürliche Umsetzung und/oder Versetzung (sowie Versuche dazu)

  • Willkürliche Kündigung(en) (d. h. Gründe werden „an den Haaren“ herbeigezogen)

  • Manipulation der Arbeitszeiterfassung

  • Strafbare Handlungen werden unterstellt (z. B. Diebesgut wird untergeschoben)

  • Berufliche Qualifikation wird ständig in Frage gestellt

  • Willkürliches Zurückhalten des Entgelts (z. B. Urlaubsgeld, Spesen)

  • Absichtlich schlechte berufliche Beurteilung; Behauptung von Schlechtleistungen

  • Betrieblich übliche Beförderungen, angestrebte Position werden blockiert

  • Fort- und Weiterbildungsvorhaben werden gezielt behindert

Destruktive Kritik

  • Demütigende, unsachliche, überzogene, gnadenlose Kritik

  • Aufbauschen einzelner Vorfälle oder Fehler („Maus zum Elefanten machen“)

  • Generalisierung von Fehlern; pauschale Kritik (z. B.: „Sie machen alles falsch!“)

  • Kritik von Fehlern, die durch Anweisungen des Mobbers provoziert wurden

  • Ständige (harsche) Kritik

  • Unterdrückung von Verbesserungsvorschlägen und -bemühungen

  • Ständige Entmutigung; Ausbremsen der Motivation (z. B.: „Das schaffen Sie nie!“)

Angriffe gegen die soziale Integration am Arbeitsplatz

  • Räumliche Isolation (z. B. abgelegener Arbeitsplatz)

  • Unterdrückung von Meinungsäußerungen des Betroffenen (z. B. „Mund verbieten“)

  • Gespräche hinter dem Rücken (z. B. Tuscheln, Tratschen, Gerüchte verbreiten)

  • Anspielungen, zweideutige Bemerkungen

  • Engagement des Betroffenen wird als getarnter Egoismus diffamiert

  • Mögliche Bündnispartner, Freunde des Betroffenen werden versetzt

  • Mögliche Bündnispartner, Freunde des Betroffenen werden eingeschüchtert

  • Ausschließen aus der Alltagskommunikation („Wie Luft behandeln“)

  • Ausschließen aus informellen/geselligen Treffen („Tür-Zu-Methode“)

  • Ausschließen aus üblichen gegenseitigen Freundlichkeiten im Kollegenkreis (z. B. Brötchen oder Süßigkeiten mitbringen, Kaffee kochen, Blumen gießen)

  • Demonstratives Schweigen im Beisein des Betroffenen

  • Ignorieren von Fragen, Gesprächswünschen, Hilfeersuchen, Kooperationsangeboten

  • Demonstrativ aus dem Weg gehen, nicht an einem Tisch sitzen, in einem Raum sein

Angriffe gegen das soziale Ansehen im Beruf

  • Gezielte Verleumdung, Rufmord in der betrieblichen Öffentlichkeit

  • Gerüchte verbreiten oder gezielt weiterleiten

  • Dem Betroffenen wider besseren Wissens Böswilligkeit/Fahrlässigkeit unterstellen

  • Provokation, um die emotionale Reaktion des Mobbingbetroffenen auszuschlachten

  • Beleidigung und Demütigung im Beisein Dritter

  • Verraten von persönlichen Informationen („Geheimnisse“ an Dritte)

  • Lächerlich machen (z. B. verbal, mit Mimik, mit Gestik, durch Karikatur)

  • In der betrieblichen Öffentlichkeit unglaubwürdig machen, blamieren, bloßstellen

  • Gezielte negative Sonderbehandlung („nur der Mobbingbetroffene wird so behandelt“)

  • Demonstrative scheinbar positive Sonderbehandlung (z. B. „Tot-Loben“)

  • Psychische Erkrankung wird unterstellt

  • Beschwerden durch Dritte werden erfunden (z. B. gefälschte Briefe, Anrufe, E-Mails)

  • Fingierte Schreiben des oder an den Betroffenen werden öffentlich gemacht

Angriffe gegen das Selbstwertgefühl

  • Demütigung, Erniedrigung, Blamage, Häme, Abwertung (verbal / nonverbal)

  • Unterdrückung durch verbale Dominanz (z. B. Anschreien)

  • Ruppige Redeweise mit dem Betroffenen

  • Menschliche Qualifikation („Charakter“) wird bestritten

  • Unterstellung böser Absichten, Dummheit, Unehrenhaftigkeit etc.

  • Verunsicherung, Kränkung, Beleidigung, Schmähung

  • Gezieltes Attackieren und Ausnutzen von persönlichen Unsicherheiten

  • Persönliche Schwächen werden publik gemacht

  • Aufbauschen von Fehlern und Unzulänglichkeiten („Herumreiten“)

  • Gezielte Ungleichbehandlung (z. B. negative Sonderrolle, Ungerechtigkeiten)

  • Dauerkontrolle, übertriebene Kontrolle, berufliche Entmündigung

Angst, Schreck und Ekel erzeugen

  • Angst und Schrecken erzeugen (z. B. Einsperren des Betroffenen, Spinnen in den Schreibtisch legen, tote Tiere im Büro ablegen, elektrischen Kurzschluss herbeiführen)

  • Ekel erzeugen (z. B. Stinkbomben, verdorbene Lebensmittel im Büro verstecken)

  • Einschüchtern, Bedrohen, Nötigen (z. B. Drohen mit dem Arbeitsplatzverlust, körperliche Gewaltandrohung)

  • Anordnung, zum Arzt zu gehen, um die psychische Gesundheit prüfen zu lassen

Angriffe gegen die Privatsphäre

  • (Nächtlicher) Telefonterror

  • Anrufe oder Besuche zur Kontrolle

  • Bedrängende Aufforderungen, aus dem Urlaub und/oder aus der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit zurück zu kommen

  • Schlechtmachen des Betroffenen bei Familienangehörigen, Freunden etc.

  • Familienangehörige ängstigen, angreifen, belästigen

  • Sachbeschädigung an privaten oder beruflich genutzten Gegenständen, Kleidung etc.

  • Zuweisung schlechter Urlaubstermine

  • Kurzfristige Zurücknahme zugesagten Urlaubs oder Freizeitausgleichs

  • Unterschlagung von Anträgen (z. B. wegen Urlaub, Bildung)

  • Ständiges Abwerten privater Vorlieben, Interessen und Tätigkeiten

  • Ständiges Abwerten religiöser, politischer, weltanschaulicher Überzeugungen

Angriffe gegen die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit

  • Offene körperliche Übergriffe, Gewaltanwendung

  • Als Zufall oder Missgeschick getarnte Verletzungen beifügen

  • Gezielte Anordnung von gesundheitsschädlichen Tätigkeiten

  • Sabotage von Sicherheitsmaßnahmen; Verschwinden lassen von Schutzmitteln

  • „bad word“ Belästigung

  • Heimliche Verabreichung von Medikamenten und/oder Suchtmitteln (z. B. Alkohol bei einem abstinenten Alkoholiker)

  • Ungenießbar machen oder verunreinigen von Lebensmitteln

  • Herbeiführen von gesundheitlichen Beeinträchtigungen (z. B. Zugluft, Kälte, Hitze, Lautstärke, Vibration, Tabakqualm, Sprays, Stinkbomben)

  • Ausnutzen von gesundheitlichen Handikaps und Krankheiten gegen Betroffene

  • Betroffenen zum Suizid auffordern

Versagen von Hilfe

  • Ignorieren von Mobbingsituation (z. B. Wegschauen, Weggehen)

  • Verharmlosen, Lächerlichmachen von Beschwerden

  • Vorwürfe, Schuldzuweisung gegenüber dem Betroffenen

  • Dulden von Mobbingvorgängen

  • Unterlassene Hilfeleistung

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icon_datei Angriffe gegen den Bestand des Beschäftigungsverhältnisses
icon_datei Destruktive Kritik
icon_datei Angriffe gegen die soziale Integration am Arbeitsplatz
icon_datei Angriffe gegen das soziale Ansehen im Beruf
icon_datei Angriffe gegen das Selbstwertgefühl
icon_datei Angst, Schreck und Ekel erzeugen
icon_datei Angriffe gegen die Privatsphäre
icon_datei Angriffe gegen die Gesundheit und körperliche Unversehrtheit
icon_datei Versagen von Hilfe

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