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Forschungsschwerpunkte der Fachhochschule Köln


ANABEL – Analyse, Bewertung und Behandlung von Belastungen in Kanalisationen, Kläranlagen und Gewässern

Das Thema ihrer Zusammenarbeit ist die Analyse, Bewertung und Behandlung von Belastungen, wie sie in den Bereichen Kanalisation, Kläranlage und Gewässer auftreten und erkannt, beseitigt und vermieden werden sollen.
Der Forschungsschwerpunkt wird bearbeitet von acht ProfessorInnen der Forschungs-Cluster „Wasser und Wassertechnologien“, „Regenerative Energien“ und „Umweltmanagement“: Prof. Dr. Michael Bongards, Prof. Dr. Gerd Braun, Prof. Dr. Rainer Feldhaus, Prof. Dr. Robert Haber, Prof. Dr. Viktor Kähm, Prof. Dr. Astrid Rehorek, Prof. Dr. Christiane Rieker, Prof. Dr. Jackson Roehrig, Prof. Dr. Klaus Sommer. Ziel des Forschungsschwerpunktes ist der Aufbau, die Integration, die Koordination und Potenzierung der Forschungsaktivitäten im Wasser- und Umweltbelastungsbereich an der Fachhochschule Köln über die klassischen Anbindungsfachgebiete und -institute hinaus. Der Zusammenschluss ermöglicht das Herangehen an neue innovative Aufgabenstellungen und dient einem ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz der umwelt- bzw. flussgebietsbezogenen Gewässerbewirtschaftung. Wasser ist eines der wichtigsten Naturgüter unseres Planeten, das in Form von Reinstwasser, Trinkwasser, Prozesswasser und Abwasser eine bedeutende Rolle in allen Lebens- und Industriebereichen spielt.

Baudenkmalpflege und -dokumentation

Leitung: Prof. Dr. Robert Fuchs

"Business Transactions in Mobile Environments" (BTME)

Bei dem Forschungsschwerpunkt "Business Transactions in Mobile Environments" (BTME) geht es um Projekte, die sich mit speziellen Nutzungs- und Anwendungsanspekten von mobilen Systemen (wie z. B. Notebook, PDA, iPhone etc.) im Zusammenhang mit Geschäftsanwendungen auseinander setzen. Dabei werden in einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Medieninformatikern (Prof. Dr. Fischer, Prof. Noss; Labor für Medieninformatik) sowie IT-Security- und Netzexperten (Prof. Dr. Karsch, Prof. Dr. Stahl; Labor für Kommunikationstechnik und Datensicherheit) Fragestellungen bearbeitet, welche die Schwerpunkte

* (Multimedia-)Anwendungen in mobilen Umgebungen allgemein
* Kontextabhängigkeit von Anwendungen in mobilen Umgebungen
* Anwendungsdesign für mobile Umgebungen
* IT-Sicherheit in mobilen Umgebungen
* IT-Risiko-Management in mobilen Umgebungen
* Netzmanagement in mobilen Umgebungen

und verwandte Themenstellungen betreffen.

Leitung: Prof. Dr. rer. nat. Stefan Karsch


Innovative Digital Signal Processing and Applications (DiSPA)

Ziel des Forschungsschwerpunktes DISPA ist die Bündelung der Kompetenzen im Bereich der digitalen Signalverarbeitung auf einen großen Pool kompetenter Bearbeiter, die Zugriff auf ein breites Methodenwissen haben und ebenfalls über das zugehörige „Tool Know-how“ verfügen. So weisen die Mitglieder des Forschungsschwerpunktes Kompetenzen in weiten Feldern der digitalen Signalverarbeitung auf, z.B. im Bereich der Audioalgorithmen, der Video- und Bildverarbeitung, der Automatisierungs- und Regelungstechnik und der Umsetzung von Algorithmen für verschiedene Hardware- und Softwareplattformen.
So befassen sich mehrere durch industrielle Partner stark geförderte Kooperationen mit Themen des Motion Control. Im Bereich der Audiosignalanalyse werden derzeit vom BMBF zwei Forschungsprojekte gefördert. Weitere Forschungsthemen sind intelligente Lösungen zur Bedienung von TV-Endgeräten sowie die Übertragung von Verfahren der Regelungstechnik in den Bereich des Trainings des menschlichen Gleichgewichtsvermögens. Durch einen intensiven Austausch mit industriellen und wissenschaftlichen Partnern und die Publikation der Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und auf Konferenzen wird eine Verbreitung der Forschungsergebnisse gewährleistet.
Der Forschungsschwerpunkt DISPA ist aus einem Vorgänger mit dem Titel „CAE und Fuzzy-Technologie für die Regelungstechnik“ hervorgegangen, der sich ebenfalls maßgeblich mit Themen der digitalen Signalverarbeitung beschäftigte. Dieser Forschungsschwerpunkt wurde ursprünglich von Prof. Schaedel gegründet und ist seit dem 13.1.92 vom Land NRW genehmigt und anerkannt.
Leitung: Leitung: Prof. Dr. Pörschmann
Mitglieder: Prof. Dr. Elders-Boll, Prof. Dr. Krah, Prof. Ratjen, Prof. Dr. Michael Silverberg, Prof. Dr. Schaedel

Corporate Architecture

In der Studienvertiefung „Corporate Architecture“ des konsekutiven Masterstudiums Architektur an der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln entwerfen und realisieren Studierende Brandspaces, Worlds of Brands, Erlebnisarchitektur, Imageträger, Messen und Ausstellungen.
Corporate Architecture stellt einen aktuellen Aspekt in der Architektur dar, der weit über die Grundanforderungen an Gebäude und Bausysteme hinausgeht. Ein erfolgreiches 3D-Marketing verlangt nach dem interdisziplinären und räumlichen Zusammenspiel von Marketing, Projektentwicklung, visueller Kommunikation, Licht-, Media-, Produkt- und Grafikdesign. Corporate Architecture ist ein strategisches Instrument in der Unternehmensführung und leistet einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg.
Die praxis- und projektbezogene Lehre im „Master of Arts“ und Forschung im Forschungsschwerpunkt "Corporate Architecture" fasst diese Potentiale synergetisch zusammen und bietet den Absolventen beste Jobchancen und den Industrie- und Kooperationspartnern ein junges Zukunftsforum zur Entwicklung ihrer Trends und Visionen.
Leitung: Prof. Dipl.-Ing. Jochen Siegemund
Kontakt:


COSA - Computational Services in Automation

Ziel des Forschungsschwerpunktes COSA ist die Entwicklung computerunterstützter Dienste (Computational Services), die entweder lokal oder remote (eServices) eingesetzt werden können, um die Produktivität von Systemen und Anlagen in der Fertigungs- und Prozessautomatisierung zu verbessern. Zu typischen Computational Services zählen on-line Berechnungen zur Prozessoptimierung, Ferndiagnose von Prozessdaten, Teleservice von entfernten Maschinensystemen und die Nutzung von Simulations- und Trainingssystemen.
Die von COSA abgedeckten Forschungsgebiete umfassen folgende Bereiche:
- Technologieentwicklung (Industrielle Kommunikationssysteme, Webtechnologien, Mobile Technologien, Sensorik)
- Methodenentwicklung (Neuro-Fuzzy, Advanced Process Control, Optimierung)
- Anwendungsentwicklung (Mobile Anlagenvisualisierung, Teleservice, webbasierte Trainingssysteme, Prozessoptimierung in Wasser- und Abwassertechnik).
Leitung: Prof. Dr. Frithjof Klasen

Excellence in Automotive Systems Engineering - Interdisziplinäre Fahrzeugsystementwicklung

Ziel des Forschungsschwerpunktes ist die Förderung interdisziplinärer Entwicklung von Fahrzeugen und Fahrzeugsystemen im Hinblick auf Menschen, Methoden, Prozesse und Produkte. Im Zentrum steht die Vernetzung der am Institut für Fahrzeugtechnik vorhandenen Kompetenzen im Bereich des Gesamtfahrzeuges und der modernen Methoden der Produktentwicklung mit den Anforderungen der Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie, um den Technologietransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft zu fördern.
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Klaus Becker


Interkulturelle Kompetenz durch Personal- und Organisationsentwicklung

Hauptzielrichtung ist die Entwicklung neuartiger Formen der Vermittlung interkultureller Kompetenzen durch Personal- und Organisationsentwicklung.
Leitung: Prof. Dr. Wolf-Rainer Leenen


Kölner Forschungsstelle für Medienrecht

Die Kölner Forschungsstelle für Medienrecht an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Fachhochschule Köln wurde im Jahr 2006 mit Blick auf die Bedeutung Kölns als eine der führenden Medienstädte Deutschlands und Europas gegründet. Sie dient der Verzahnung der medienrechtlichen Forschung insbesondere mit den in Köln und der rheinischen Region ansässigen Medienunternehmen. Es soll Forschung betrieben und die medienrechtliche Hochschulausbildung verstärkt werden. Als Diskussionsforen für Wissenschaft und Medienunternehmen werden Symposien und Vortragsveranstaltungen durchgeführt.
Leitung: Prof. Dr. iur. habil. Rolf Schwartmann


Medizintechnik: Hochfrequenz- und Lasertechnik

Ziel des aktuellen Projektes ist eine Untersuchung des komplexen Vorganges der Abwendungsreaktionen unter Einwirkung von Laserstrahlung. Hierzu muss ein geeignetes Messverfahren entwickelt werden, um die zeitdynamischen Vorgänge, wie die Bewegung des Augapfels und die Kopfbewegung bei völlig überraschender Exposition, zu erfassen.
Leitung: Prof. Dr. Hans-Dieter Reidenbach

Messe- und Kongresswesen

Leitung: Prof. Dr. Hannelore Selinski


Next Generation Services in Heterogeneous Network Infrastructures (NEGSIT)

Ziel des gemeinsam mit der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg betriebenen Forschungsschwerpunktes ist die Konzeption, Entwicklung, Realisierung und Leistungsbewertung innovativer Dienste auf der Basis sicherer bestehender oder zukünftiger Kommunikationsnetze. Ausgehend von Diensten und Dienstanforderungen werden zugehörige Verfahren, Methoden und Protokolle für Kommunikationsnetze entwickelt und durch Simulation sowie in Feldversuchen und einem Experimentiernetz evaluiert.
Erste Forschungsvorhaben beschäftigen sich mit dem Aufbau von Location Based Services unter Einbeziehung von RFID und WLAN-Techniken, der Evaluierung von IMS (IP Multimedia Subsystem)-Architekturen für den Einsatz im Festnetz und der Untersuchung von Dienstgüteverfahren (Quality-of-Service) für netzeübergreifende Voice-over-IP Anwendungen (QoSSIP) und auf Satellitenstrecken (QoSSAT).
Leitung: Prof. Dr. Uwe Dettmar, Prof. Dr. Elders-Boll, Prof. Dr. Andreas Grebe, Prof. Dr. Heiko Knospe, Prof. Dr. Rainer Kronberger


Smart Building

Leitung: Prof. Dr. Johannes Goeke


Software-Qualität

Der Forschungsschwerpunkt Software-Qualität untersucht Fragen der Gestaltung computergestützter Systeme im Kontext menschlicher Sinn- und Handlungszusammenhänge auf der Grundlage bewährter Methoden der Informatik, der Wissenschaftstheorie und empirischer Wissenschaften. Ziel ist die Erforschung interdisziplinärer Ansätze zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Software sowie deren Anwendung und Evaluation in der Praxis. Hierbei wird ein ausdifferenzierter Qualitätsbegriff angestrebt, der sowohl die Architektur, die Benutzer und den Nutzungskontext des Systems als auch den Prozess der Gestaltung selbst unter Beachtung sozialer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen einbezieht. Die Untersuchungen konzentrieren sich zurzeit auf die Themenfelder Softwarearchitektur, Arbeitsgestaltung, Cognitive Psychology, Usability Engineering, Interaction Design und Qualitätssicherung. Alle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind mit praktischen Fragestellungen verknüpft und werden auf vielfältige Weise in die Lehre eingebunden.
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Friedbert Jochum


Sozial-Raum-Management

Im Blickpunkt der Arbeitsansätze des Forschungsschwerpunkts stehen die Lebenswelten, Aktions- und Handlungsräume der Stadtteile und Wohnquartiere. Der Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit der Frage, wie durch Gestaltungs- und Steuerungsmaßnahmen (Management) in den Sozialräumen der Stadtteile und Wohnquartiere der soziale Zusammenhalt erhöht, die Potenziale in der Bevölkerung geweckt und das Netz der sozialen Dienstleistungen verbessert werden können.
Leitung: Prof. Dr. phil. Dr. rer. hort. habil. Herbert Schubert


Wirkung virtueller Welten

Vielfältige Forschungsaktivitäten verfolgen die Entwicklungen der virtuellen Welt in Computerspielen und untersuchen ihre Nutzungsformen und Wirkungen.
Leitung: Prof. Dr. phil. Jürgen Fritz


Wissensmanagement

Leitung: Prof. Dr. Rolf Franken

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