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Berufungsverfahren

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Berufungsverfahren umfassen das gesamte Bewerbungs- und Einstellungsverfahren für Professorinnen und Professoren bis zur Ruferteilung durch den Präsidenten. Zu der Gruppe gehören auch Professorenvertreterinnen und Professorenvertreter, deren Einstellung in einem öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis übergangsweise bis zur Besetzung einer Stelle erfolgt. Die Einstellungsverfahren für Lehrkräfte für besondere Aufgaben werden analog zu den Berufungsverfahren durchgeführt.

Aufgabe

  • Administrative Abwicklung der Berufungsverfahren

  • Koordination und Unterstützung der Berufungssausschüsse

  • Schriftverkehr mit den Bewerberinnen und Bewerber

  • Durchführung des Einstellungsverfahrens

Verfahrensablauf

Der Fakultätsrat beschließt über die Wiederbesetzung und die Stellenbeschreibung einer Stelle.

Die Fakultät beantragt die Zuweisung der Stelle beim Präsidenten unter Vorlage der vollständigen Unterlagen zur Ausrichtung der Stelle, ggfs. in Verbindung mit Änderung des Aufgabengebietes.

Das Präsidium entscheidet über die Zuweisung der Stelle auf der Grundlage des Zuweisungsgespräches. Anschließend kann die Ausschreibung der Stelle veranlasst werden.

Das Verfahren: Stellenausschreibungen für Professorenstellen werden durch Team 9.3 in den überregionalen Medien veröffentlicht. Darüber hinaus können bei der Erstausschreibung auch andere Stellen in einer überregionalen Zeitung und in einer Zeitschrift veröffentlicht werden.

Die Bewerbungen werden im Team 9.3 verwaltet. Alle eingehenden Bewerbungen werden registriert und mit einer Übersicht an die jeweilige Fakultät gesandt. Es findet eine formale Prüfung der Einstellungs­voraussetzungen statt. Die Gleichstellungsbeauftragte und die Schwerbehindertenvertretung werden informiert.

Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber wird von den Berufungs­kommissionen vorgenommen. Nach Auswahl erstellt die/der Vorsitzende des Berufungsausschusses einen vorläufigen Abschlussbericht.
Die Dekanin/der Dekan stellt mit der Vorsitzenden/dem Vorsitzenden den vorläufigen Berufungsvorschlag im Präsidium vor. Das Präsidium beschließt über die Weiterführung des Verfahrens. Anschließend können die vergleichenden Gutachten eingeholt und der abschließende Bericht erstellt werden.

Danach beschließt der Fakultätsrat über die von der Berufungskommission erstellte Rangliste. Die Fakultät legt den Vorschlag mit dem Abstimmungs­ergebnis des Fakultätsrates sowie den Voten der Studierenden, der Gleichstellungsbeauftragten, ggf. des Schwerbehindertenvertreters und den externen Gutachten dem Präsidenten vor.

Das Team 9.1 prüft den Vorschlag auf Vollständigkeit und Vorlage aller formalen Kriterien.

Es wird eine Vorlage für die abschließende Abstimmung im Präsidium erstellt.

Nach der Rufannahme und Berufungsverhandlungen mit der Hochschule erfolgt die Einstellung in der Regel durch Aushändigung einer Ernennungs­urkunde zur Begründung des Beamtenstatus. Bei Überschreiten der Altersgrenze von 45 Jahren, erfolgt die Einstellung im Angestelltenverhältnis.

Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Probe zur Feststellung der pädagogischen Eignung innerhalb eines Jahres. Während des Probejahres begleitet eine Gutachterkommission die Professorin oder den Professor und erstellt eine Abschlussempfehlung zur Verbeamtung auf Lebenszeit.

Lehrkräfte für besondere Aufgaben unterliegen nicht den besonderen Regelungen für den Ablauf eines Probejahres wie Professorinnen und Professoren. Es gilt hier neben dem Landesbeamtengesetz die Laufbahnverordnung.

Berufungsverhandlungen

Die Verhandlungen sind auf unterschiedlichen Ebenen verankert, um sicherzustellen, dass die Hochschulleitung die Fakultäten rechtzeitig und erfolgreich bei der Gewinnung der Professorinnen und Professoren unterstützen kann.

Zeitlicher Ablauf der Verhandlungen:

Gespräch mit dem Personalreferat über die persönlichen und dienstrechtlichen Voraussetzungen, nachdem die Bewerber die schriftliche Absichtserklärung erhalten haben, dass der Präsident ihre Berufung beabsichtigt.
Gespräch mit der Fakultät über die Ausgestaltung der Lehre und Darstellung der Arbeitsbedingungen in der Fakultät. Das Gespräch findet parallel zu 1. statt.
Verhandlung mit dem Präsidium über Erstausstattung (s. Berufungsmittel). Die/der Neuberufene soll von seiner zukünftigen Dekanin oder seinem zukünftigen Dekan begleitet werden. Der Zeitpunkt sollte frühzeitig vor Dienstbeginn sein, aber erst wenn konkrete Vorstellungen über die Ausstattung vorliegen.
Zwischengeschaltet ist das Gespräch mit dem Präsidenten zur Unterzeichnung der Niederschrift und Festlegung des Einstellungstermins.
Nach den Gesprächen 1-3 soll das Gespräch mit dem Präsidenten geführt werden, um die verbindliche Ruferteilung vorzunehmen.
Gespräch mit dem Präsidenten anlässlich der Urkundenübergabe über Bedingungen in Lehre und Forschung.

Antragsverfahren

Ein Berufungsverfahren wird immer durch Antrag auf Zuweisung einer Stelle von der jeweiligen Fakultät beim Präsidium beantragt.

Für die Ausschreibung der Stelle sind von der Fakultät auf dem Formular Ausschreibung von Professorinnen- und Profesorenstellen bestimmte Angaben zu liefern. Danach läuft das eigentliche Berufungsverfahren automatisch weiter.

Rechtsgrundlagen

  • §§ 37 – 39 Hochschulgesetz

  • Einzelerlasse des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

  • Grundordnung der Fachhochschule Köln

  • Berufungsordnung der Fachhochschule Köln

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Ansprechpartner/innen nach Fakultäten und Einrichtungen
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icon_datei Berufungs-Leitfaden
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icon_datei Information für Neuberufene zur W Besoldung
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pfeil_grau Formulare
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icon_datei Antrag auf Zuweisung/Wiederzuweisung einer Professorenstelle
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icon_datei Anforderungsprofil für die Ausschreibung von Professorinnen- und Professorenstellen (93184)
icon_datei Antrag auf Einstellung einer Professurvertretung

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