06.10.2008
Wie sah unsere Stadt vor 2000 Jahren aus? 3D-Rekonstruktion des Römischen Köln
Wie sah unsere Stadt vor 2000 Jahren aus? Anworten auf diese Frage gibt jetzt eine 3D-Rekonstruktion des Römischen Köln. In dem bislang einzigartigen Forschungsprojekt »Visualisierung des Römischen Köln« ist es zum ersten Mal gelungen, in einer Echtzeitanwendung die komplette Stadt zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt in ihrer Gesamtheit virtuell sichtbar und begehbar zu machen. Es ist möglich, virtuell durch das komplette Römische Köln zu flanieren, die Gebäude in ihrem jeweiligen städtebaulichen Kontext zu sehen und um Gebäude zu laufen. Die digitale Rekonstruktion des antiken Köln ist dass Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln, des Hasso-Plattner Instituts der Universität Potsdam und des Römisch Germanischen Museums (RGM) Köln. Finanziert wurde das Forschungsprojekt von der RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf/Familie. Zum Abschluss des dreijährigen Forschungsprojektes lädt das Projektteam zu einer Präsentation ein. Termin: Freitag, 10. Oktober 2008, um 10.00 Uhr in den Räumen der Köln International School of Design der Fachhochschule Köln in der Kölner Südstadt (FH Köln, Campus Südstadt, Ubierring 40, 50678 Köln, Glaskasten).
PROGRAMM DER PRÄSENTATION MIT PRESSEGESPRÄCH 10:00 Uhr Begrüßung Prof. Jenz Großhans, Direktor der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln
Prof. Dr. Joachim Metzner, Präsident der Fachhochschule Köln
10:10 Uhr VORSTELLUNG DES PROJEKTS Einführung Prof. Henner von Hesberg, Archäologisches Institut der Universität zu Köln, Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts Rom Einführung Prof. Dr. Jürgen Döllner, Leiter des Fachgebiets Computergrafische Systeme des Hasso Plattner Instituts der Universität Potsdam Die Vorstellung des Modells Dipl.-Des. Michael Eichhorn, KISD der Fachhochschule Köln
Bauforschung als Grundlage virtueller Welten: Dipl.-Ing. Johannes Bäuerlein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ärchäologischen Instituts der Universität zu Köln Modellerstellung Dipl.-Des. Rafael Pokorski, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der KISD der Fachhochschule Köln Daniel Herrmann, Studentischer Mitarbeiter der KISD Das Echtzeitmodell: Dipl.-Ing. Stefan Maaß, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Hasso Plattner Instituts der Universität Potsdam Kurze Vorstellung aller am Projekt beteiligten Mitarbeiter
Filmbeitrag Projekt Colonia (Rede vor dem Kapitolstempel) Prof. Björn Bartholdy, Lehrgebiet Audiovisuelle Medien, KISD der Fachhochschule Köln
10:50 Uhr Prof. Hansgerd Hellenkemper , Direktor des Römisch Germanischen Museums
11:10 Uhr Fragerunde für Journalistinnen und Journalisten
11:20 Uhr Kölsch und Schnittchen
Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.000 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten mehr als 60 Studiengänge an jeweils etwa die Hälfte aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Die Fachhochschule Köln ist eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und dem Internationalen Standard ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung. Die Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln zählt zu den renommiertesten Designausbildungsstätten an Hochschulen in Europa. Seit mehr als zwölf Jahren bietet die KISD ein interdisziplinäres Studienangebot, das Design als Prozess versteht und auf der Grundlage eines bewährten Konzepts kontinuierlich Neues erprobt.
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