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21.02.2008
Fachtagung »Clash of Realities« in Köln
Mit der Wirkung von Computer- und Videospielen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung »Clash of Realities« an der Fachhochschule Köln. Vom 5. bis 7. März 2008 findet dort die 2nd International Computer Game Conference statt. Mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Europa haben sich bereits angemeldet. Die hohe Zahl zeigt das starke Interesse an einem Kongress dieser Art. Nach dem großen Erfolg der Premiere im Frühjahr 2006 richten die Fachhochschule Köln und Electronic Arts erneut gemeinsam die Konferenz aus.

»Computerspiele sind heute ein gesamtgesellschaftliches Phänomen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Freizeitgestaltung, genau wie Fernsehen oder Musik auch«, erklärt Tagungsleiter Prof. Dr. Winfred Kaminski von der Fachhochschule Köln. »Daher ist es wichtig, dass die Forschungsgemeinschaft, die sich mit interaktiver Unterhaltungssoftware beschäftigt, ihre Erfahrungen interdisziplinär austauschen kann. Bei der zweiten Auflage des ‘Clash of Realities‘ bekommen die Expertinnen und Experten genau diese Möglichkeit.« Thomas Zeitner, Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland, dazu: »Als Vertreter des weltweit führenden Unternehmens auf dem Gebiet der interaktiven Unterhaltungssoftware bin ich sehr darauf gespannt, welche neuen Erkenntnisse die Wissenschaft zur Wirkung der Spiele gefunden hat.« Zeitner weiter: »Die Premiere der Konferenz im Jahr 2006 hat gezeigt, wie sinnvoll es ist, das Thema Computerspiele aus einer wissenschaftlichen Sichtweise anzugehen.«

Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie Psychologie, Medizin, Soziologie und Pädagogik präsentieren in Köln ihre Forschungsergebnisse. Im Vergleich zur ersten Konferenz 2006 konnte der Anteil an internationalen Referentinnen und Referenten gesteigert werden. Zu den Gästen gehört beispielsweise der bekannte Spieltheoretiker Jesper Juul vom Massachusetts Institute of Technology, der auch den Eröffnungsvortrag »Video Games: The most Emotional of all Media« hält. Der US-amerikanische Linguist und Autor James Pau Gee von der Arizona State University wird zum Thema »Learning, Design, and Society: Games and Beyond« referieren.

Zum Auftakt der Konferenz am 5. März spricht Moderatorin Conny Czymoch mit Peter Kloeppel, Chefredakteur RTL Television, über aktuelle mediale Entwicklungen. In der darauf folgenden Podiumsdiskussion »Spielt die Gesellschaft mit Spielen oder die Spiele mit der Gesellschaft?« erörtern Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Ulrich Krapp, Leiter der 1Live-Unternehmenskommunikation und stellvertretender 1Live-Programmchef, sowie Tagungsleiter Prof. Dr. Winfred Kaminski den Einfluss von Spielen auf den Alltag.

Die Teilnahme am »Clash of Realities« ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich im Internet unter www.fh-koeln.de/clash-of-realities anzumelden. Medienvertreterinnen und Medienvertreter können sich dort ebenfalls für die Tagung akkreditieren. Alternativ senden sie eine E-Mail an .
Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. 16.500 Studierende werden von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten mehr als 60 Studiengänge an – jeweils etwa die Hälfte aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik.

Electronic Arts (NASDAQ: ERTS), mit Hauptsitz in Redwood City, Kalifornien, ist das weltweit führende Unternehmen auf dem Gebiet der interaktiven Unterhaltungssoftware. Electronic Arts (EA) wurde 1982 gegründet und erzielte im Geschäftsjahr 2007 (endend am 31. März 2007) einen Umsatz von 3,1 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen entwickelt, veröffentlicht und vertreibt weltweit Software für Videospielsysteme, PCs, Mobiltelefone und das Internet. Durch die Verknüpfung von Computeranimation, Video, Motion Capturing, Computergrafiken und Soundtechniken überschreitet EA in Zusammenarbeit mit Autoren, Regisseuren und Musikern traditionelle Grenzen auf dem Weg zu einem der führenden Hightech-Unternehmen in der Unterhaltungsindustrie des 21. Jahrhunderts.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit FH Köln
Petra Schmidt-Bentum
Tel.: 0221/8275-3119
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